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Entspannter Bahnreisen

Datum: 20. März 2019Text: Bongaertz

Für sehbehinderte und blinde Menschen ist Reisen oft eine Herausforderung. Wie orientiere ich mich im Bahnhof? Wie finde ich das richtige Gleis? Wie finde ich meinen Sitzplatz? Wie organisiere ich das Umsteigen?

Bevor Sie Ihre Reise beginnen, sollten sie sich über alle, Ihnen zustehenden Hilfen informieren.

Sollten Ihnen die Informationen der Bahn im Internet nicht ausreichen, können Sie sich natürlich auch persönlich an die DB Reisezentren oder DB Informationen wenden

oder

Sie rufen bei der Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) an.

Diese informiert Sie und organisiert Ihnen die Unterstützung, die Sie brauchen.

Telefonisch erreichen Sie die MSZ unter 0180/6512512 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

Die Mitarbeiter der Mobilitätsservice-Zentrale organisieren Ihnen nicht nur Hilfe beim Ein-, Um- und Aussteigen, sondern auch den Transport Ihres Gepäcks im Bahnhof.

In vielen Bahnhöfen gibt es ein ein spezielles Wegeleitsystem mit taktilen Elementen, deutlich sichtbare und fühlbare Markierungen von Treppenstufen, Bahnsteigzugängen sowie Ein- und Ausgängen.

Bei den meisten Eisenbahngesellschaften in Europa dürfen blinde Menschen oder Menschen mit einer Sehbehinderung eine Begleitperson oder einen Blindenführhund kostenfrei mitnehmen.

Die internationale Fahrkarte muss von dem Eisenbahnunternehmen des Heimatlandes ausgestellt werden. Die Begleitperson erhält dabei eine unentgeltliche Fahrkarte mit dem Vermerk "Begleiter".

 

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