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Was ist ein Blindenleitsystem?

Datum: 11. Juni 2019

In Düsseldorf konnten diese Frage leider nur wenige bei einer aktuellen Umfrage beantworten.

Dabei leben alleine In Düsseldorf rund 1.000 blinde und etwa 5.000 sehbehinderte Menschen.

Die Blindenleitsysteme werden seit 2010 auf Düsseldorfer Gehwegen und in Gebäuden Düsseldorf verlegt. Bei jedem neuen Straßenbauprojekt werden diese baulichen Maßnahmen eingeplant. An besonders frequentierten Orten, wie zum Beispiel Bahnhöfen, sind sie längst vorhanden.

Oberbürgermeister Thomas Geisel möchte die Bekanntheit der Blindenleitsysteme in der Bevölkerung steigern: "Düsseldorf ist eine behindertenfreundliche Stadt. Wir arbeiten ständig daran, die Situation für Menschen mit Einschränkungen weiter zu verbessern“.

Beim nächsten Düsseldorfer KiTa-Bewegungscamp soll es einen Parcours mit taktilen Bodenindikatoren geben. Mehr als 3.000 Kinder können dann mit Hilfe des Langstocks über die entsprechenden Bodenplatten an ihr Ziel gelangen. Auf dem Weg befinden sich Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Der Parcours dient dazu, Kindern das Leben und die tagtäglichen Herausforderungen eines Menschen mit Sehbehinderung durch eigene Erfahrung näher zu bringen. Die Kinder sollen so zu Botschaftern werden, die auch Freunde und Eltern über die Bedeutung der taktilen Leitlinien informieren.

Die Dienstkräfte des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes und der Verkehrsüberwachung sollen im Rahmen ihrer Streifengänge verstärkt darauf achten, dass Behindertenleitlinien auf Gehwegen nicht zweckentfremdet werden.

Leider ist immer wieder festzustellen, dass diese für Menschen mit Seheinschränkung wichtigen Linien aus Unachtsamkeit, aber oft auch aus Unwissenheit, durch Fahrzeuge, Terrassenmobiliar oder auch Pflanzkübel zugestellt werden.

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